Die meisten Menschen gehen zur Hausbank, wenn sie ein Haus kaufen wollen. Logisch — man kennt sich. Aber: Genau das kann dich tausende, manchmal sogar zehntausende Euro kosten. In diesem Artikel erkläre ich dir, warum.
Was die Hausbank wirklich kann (und was nicht)
Die Hausbank ist ein einzelnes Geldhaus. Sie hat ihre eigenen Konditionen, ihre eigenen Richtlinien, ihre eigenen Aktionen. Das ist nicht schlecht — aber es ist einseitig.
Was die Hausbank kann:
- Sie kennt dich, deine Kontodaten, deine Bonität
- Sie kann dir relativ schnell ein erstes Angebot machen
- Sie hat oft kleine Vorteile für Bestandskunden
Was die Hausbank nicht kann:
- Sie kann nicht in den Markt schauen, was bei anderen Banken gerade besser ist
- Sie kann nicht aus ihren eigenen Richtlinien ausbrechen
- Sie hat kein Interesse, dir zu sagen, dass woanders die Zinsen niedriger wären
Die Hausbank verdient Geld am Kredit, den sie dir verkauft. Je höher die Zinsen, desto mehr verdient sie. Sie hat schlicht kein wirtschaftliches Interesse, dir die niedrigsten Konditionen anzubieten.
Was der unabhängige Finanzberater anders macht
Wir bei ImmoKredit arbeiten mit über 30 Banken parallel. Wenn du zu uns kommst, machen wir folgendes:
- Wir analysieren deine Situation — Einkommen, Eigenkapital, Vorhaben
- Wir wissen, welche Banken aktuell gerade welche Aktionen fahren
- Wir reichen bei mehreren Banken parallel ein
- Wir verhandeln für dich noch raus, was möglich ist
- Du wählst aus den besten Angeboten — wir empfehlen, du entscheidest
Das Ganze kostet dich nichts. Die Beratung ist gratis. Wir werden nur dann von der Bank bezahlt, wenn die Finanzierung wirklich zustande kommt.
Ein konkretes Beispiel — 75.000 € Ersparnis
Familie aus Linz · 380.000 € Kredit · 30 Jahre Laufzeit
Wir hatten kürzlich eine junge Familie aus Linz bei uns. Sie wollten ihr erstes Haus finanzieren — Kreditsumme 380.000 €. Ihre Hausbank, bei der sie seit 15 Jahren waren, bot ihnen 3,8% an. „Mehr geht nicht, das ist unser bestes Angebot."
Wir haben uns die Zahlen angesehen, mit drei Banken gesprochen und am Ende ein Angebot bei 2,8% bekommen — bei einer Bank, die zu ihrer Bonität besser gepasst hat.
Was das konkret heißt:
- Monatsrate bei 3,8% Hausbank: ca. 1.770 €
- Monatsrate bei 2,8% Vermittlung: ca. 1.561 €
- Differenz: 209 € weniger pro Monat
- Über 30 Jahre Laufzeit: rund 75.000 € Ersparnis
75.000 € — das ist ein kompletter Mittelklassewagen, jährliche Urlaubsreisen, eine neue Küche. Gewonnen durch einen einzigen Anruf bei uns.
Wann macht die Hausbank trotzdem Sinn?
Ehrlich gesagt: Es gibt Fälle, in denen die Hausbank das beste Angebot hat. Vor allem, wenn:
- Du eine langjährige Beziehung zur Bank hast und sie dir treue Konditionen bietet
- Deine Hausbank gerade eine besondere Aktion fährt
- Du Sondersicherheiten bei dieser Bank hast (z.B. ein dort eingezahlter Bausparvertrag)
Aber wie soll man das wissen? Genau deshalb prüfen wir immer auch deine Hausbank. Wir reichen dort gerne mit ein, wenn es Sinn macht. Aber wir vergleichen immer parallel — du verlierst nichts und kannst nur gewinnen.
Was viele nicht wissen
Es gibt einen Punkt, der oft übersehen wird: Die Hausbank kann sich nicht selbst verbessern. Wenn sie dir 3,8% anbietet, ist das ihr bestes Angebot — Punkt. Sie kann nicht plötzlich auf 2,8% gehen, nur weil du fragst.
Aber: Wenn du ihr ein Angebot von 2,8% von einer anderen Bank vorlegst, sieht die Welt anders aus. Plötzlich „findet" die Hausbank doch noch Spielraum. Genau das machen wir oft — wir holen externe Angebote, und die Hausbank zieht mit.
Fazit
Die Hausbank ist eine Option. Der unabhängige Finanzberater zeigt dir alle Optionen. Du verlierst nichts, wenn du beides machst — aber du kannst zehntausende Euro sparen.
Mein Rat: Hol dir immer ein Vergleichsangebot. Im schlimmsten Fall hast du Gewissheit, dass deine Hausbank wirklich das beste Angebot hat. Im besten Fall sparst du dir ein Vermögen.